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| Hawaiianische
Lebensfreude bringt Gabriele Streuer aus
Hohenfels-Mindersdorf an den winterlich kalten Bodensee. Mit
Tanz, Geschichten und Gerichten von der Südseeinsel will
sie die Obsthalle Bodman bezaubern. Bild: Privat
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"Luau" heißt einfach Fest. Und
zu einem Fest auf hawaiianisch gehört überschwängliche
Lebensfreude, Lust am Essen, Trinken und Tanzen, an Geselligkeit,
Spontaneität und mitreißender Musik. Das ganze ergibt einen
Cocktail fast so bunt wie ein Südsee-Drink. Die Zutaten dafür hat Gabriele
Streuer gemeinsam mit ihrem Mann und Tanzpartner zusammengetragen, für das kräftige Shaken sind allerdings ihre Gäste
verantwortlich. Am Samstag, 22. November veranstaltet die
Wahl-Mindersdorferin mit dem hawaiianischen Namen "Kalehua"
die erste Hawaii-Nacht am Bodensee.
Die Hula-Meisterin will das Lebensgefühl
der Südseeinseln direkt ins winterlich triste Bodman tragen. Im
Kultur- und Veranstaltungszentrum "Obsthalle Bodman" hat
sie den geeigneten Rahmen dafür gefunden. Denn der Saal im Bären
in Hohenfels, in dem das Fest eigentlich stattfinden sollte, wurde
zwei Wochen vor dem Ereignis schon deutlich zu klein für die
zahlreichen Gäste. Über 100 haben sich schon jetzt für das
Spektakel angemeldet. Sie kommen aus München, Köln, Wien,
Salzburg, Berlin und natürlich auch aus Stockach und Umgebung. Denn
"Kalehua", der Name bedeutet die Blüte der Lehua (der
roten Blume, die auf Hawaii der Vulkangöttin Pele gewidmet ist),
hat sich auch hier schon bekannt gemacht, mit ihren Hula-Tanzkursen
an der Volkshochschule.
Ihre Schülerinnen aus der Region
werden übrigens mitmischen beim großen Fest in Bodman. Dafür wird
zur Zeit fleißig geprobt. Gabriele Streuer selbst wird ihre
Hula-Show zeigen, mit der sie im Januar auf der MS Astor durch die Südsee
touren wird. Doch auch für die Gäste soll es nicht nur beim
Zuschauen bleiben. Ein original hawaiianisches Festbüfett, getreu
der Speisenfolge auf einem echten Luau, soll aufgetragen werden.
Ganz zu schweigen von dem Begrüßungs-Fruchtpunsch und den
obligatorischen Blumenketten.
Frank "Palani" Baum - auch
er, der Beiname verrät es, ein begeisterter Hawaii-Fan - wird
gemeinsam mit Willy Ullrich die sehnsuchtsvollen Weisen der Südseeinseln
spielen. Der Nürnberger gilt als Meister der "Hawaiian Steel
Guitar", dem Instrument mit dem der sehnsuchtsvolle "Uauau-Laut"
erzeugt wird. Damit wird er nicht nur die Tänzerinnen begleiten,
sondern auch versuchen, die Tanzlust auf die Gäste zu übertragen.
Baströcke, Ukulelen, Blumenkränze
und Hawaii-Hemden: Nur den Hawaii-Toast wird man vergeblich suchen
auf dem Fest. Denn der, so erklärt , der
Organisator im Hintergrund, gehört nun wirklich nicht nach Hawaii:
"Das wäre ein furchtbarer Stilbruch". Doch die mit großen,
bunten Blumenmustern bedruckten Hawaii-Hemden werden auf jeden Fall
zu sehen sein, schließlich wird an diesem Abend auch das schönste
Hawaii-Kostüm gekürt. Aber eine Hawaii-Hemden-Pflicht gibt es
nicht, schließlich passt ein Wort wie "Pflicht" nun
wirklich nicht zu einem solchen Fest. Denn "Hula" heißt
"überfließende Sonnenenergie" und steht für die
lebensfrohe Kultur der Südseeinseln. Der Tanz bedeutet dort soviel
wie bei uns die von Mund zu Mund überlieferten Volksmärchen. Er
erzählt in Gesten und Bewegungen die Geschichten eines Volkes.
(Anmeldung für das Fest unter Tel. 0700-47873837 oder im Internet:)
(eis)
Mehr Hula im Netz:
www.hawaiian-hula.com
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